Der STC42A ist der digitale Wärmeleitfähigkeits-Wasserstoffsensor von Sensirion, der speziell für Batterieüberwachungssysteme (BMS) im Bereich Automotive zur Früherkennung von thermischem Durchgehen in Elektrofahrzeugen entwickelt wurde. STC42A, qualifiziert nach AEC-Q100 (Grade 2), erfüllt hohe Anforderungen an Zuverlässigkeit und Robustheit im Automobilbereich und ist für sicherheitsrelevante Batterieanwendungen optimiert. Der Sensor verfügt über eine digitale I2C-Schnittstelle und unterstützt die autonome Kommunikation mit einem externen Feuchte- und Temperatursensor des Typs SHT41A. Über die I2C-Controller-Schnittstelle werden Feuchte- und Temperaturdaten vom SHT41A-Sensor ausgelesen und direkt in den STC42A eingespeist, was eine Echtzeitkompensation der absoluten Feuchte des Wasserstoffsignals ermöglicht.
Gestützt auf das Know-how von Sensirion in der Wärmeleitfähigkeitssensorik, ist der STC42A werkseitig kalibriert und liefert vollständig kompensierte, digitale Wasserstoffwerte. Das bewährte Prinzip der Wärmeleitfähigkeitsmessung bietet hervorragende Robustheit und Langzeitstabilität bei geringstmöglichem Stromverbrauch und macht den STC42A zu einer zuverlässigen Sensorlösung für die sicherheitskritische Erkennung des thermischen Durchgehens in allen Batteriesystemen.
Innerhalb der STC4x-Familie bietet der STC42A eine optimierte Wasserstoffgassensorik für Anwendungen im Bereich thermisches Durchgehen. Er ist die perfekte Wahl für die Wasserstoffdetektion, sowohl für thermisches Durchgehen als auch für Wasserstoffleckage-Anwendungen. Der wesentliche Vorteil des STC42A ist seine herausragende Leistungsfähigkeit auf Basis der CMOSens®-Sensortechnologie von Sensirion, welche das Sensorelement, die Signalverarbeitung und die digitale Kalibrierung auf einem einzigen CMOS-Chip vereint.
„Mit dem STC42A bietet Sensirion einen Automobil-Wasserstoffsensor zur Früherkennung von Gasemissionen im Zusammenhang mit thermischem Durchgehen in Batterien an. Dies unterstützt die Systementwickler bei der rechtzeitigen Einleitung von Sicherheitsmassnahmen nach den neuen 5-Minuten-Warnvorgaben, wie sie in den entsprechenden Sicherheitsstandards definiert sind“, so Pascal Erne, Produktmanager Batteriezustandsüberwachung.


