Vaping-Erkennung für gesunde öffentliche Räume

Wie Luftqualitätsmonitoring gesündere, sicherere und datenschutzkonforme öffentliche Räume ermöglicht

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass weltweit mehr als 100 Millionen Menschen E-Zigaretten nutzen, unter ihnen Millionen von Jugendlichen. Auch wenn Erwachsene den grössten Anteil ausmachen, ist das relative Risiko für Jugendliche in den meisten Ländern deutlich höher. Dies zeigt, dass Vaping ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem darstellt.

 

E-Zigaretten gelten oft als vermeintlich harmlose Alternative zum Rauchen. Tatsächlich setzen sie jedoch Feinstaubpartikel, gesundheitsschädliche flüchtige organische Verbindungen (VOCs) wie Formaldehyd und Benzol sowie Nikotin und Metallpartikel frei, die aus den Heizelementen und Liquids stammen. Diese Stoffe gelangen tief in die Lunge und können Asthma verschlimmern, Entzündungen der Atemwege fördern und die Lungenfunktion beeinträchtigen.

 

In Büros, öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Gesundheitszentren und Gebäuden im Hospitality-Bereich bleibt Vaping häufig unbemerkt. Das kann die Gesundheit und das Wohlbefinden der Anwesenden beeinträchtigen. Zugleich machen steigende regulatorische Anforderungen eine zuverlässige Vaping-Erkennung notwendig. Kameras oder Mikrofone sind dafür meist keine Option, da sie Datenschutz-, Cybersecurity- und rechtliche Vorgaben verletzen könnten. Hier kommen Umweltsensoren ins Spiel: Sie ermöglichen eine präzise Vaping-Erkennung ohne invasive Überwachung.

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Unsere Lösung: Sensorfusion

Feinstaubsensoren allein reichen nicht, um Vaping zuverlässig zu erkennen. Sie reagieren auch auf Staub, Reinigungsarbeiten oder Aussenluftverschmutzung. Vaping erzeugt zwar Feinstaub, dieses Signal ist aber zu unspezifisch für dynamische Innenräume. Vaping hinterlässt mehrere messbare Spuren: schnelle Änderungen von Feinstaub, Luftfeuchtigkeit und flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs). Keine dieser Grössen liefert allein verlässliche Hinweise. Sensorfusion löst das: Daten mehrerer Sensoren werden kombiniert und algorithmisch ausgewertet, sodass Muster erkannt werden, die ein einzelner Sensor nicht erfassen kann.

Warum Sensirion für Vaping-Erkennung

Sensirion vereint umfassende Expertise in der Umweltsensorik mit hochwertigen, zuverlässigen Sensorlösungen und ist damit ein vertrauenswürdiger Partner für Systeme zur Vaping-Erkennung.

Jahrzehntelange Erfahrung

Sensirion verfügt über langjährige Kompetenz in der Luftqualitätsmessung sowie in Multi-Sensor-Lösungen für medizinische, industrielle und umweltbezogene Anwendungen.

Schnelle Integration

Einsatzbereite Plattformen wie SEN66 verkürzen die Time-to-Market und bieten gleichzeitig hohe Langzeitstabilität und geringen Wartungsaufwand.

Fortschrittliche Sensorfusion

Die Sensormodule von Sensirion erfassen den vollständigen „Fingerabdruck“ von Vaping-Aktivitäten. Proprietäre Fusionsalgorithmen werten die Daten aus Feinstaub-, VOC-, CO₂- und Feuchtesensoren gemeinsam aus, um Vaping zuverlässig von anderen Veränderungen in der Raumluft zu unterscheiden.

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Unser Fachartikel liefert vertiefte Einblicke in die Risiken des Vapings sowie die Überwachung der Raumluftqualität und zeigt auf, wie Sensorik zu gesünderen, sichereren und datenschutzkonformen Innenräumen beiträgt.

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