Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass weltweit mehr als 100 Millionen Menschen E-Zigaretten nutzen, unter ihnen Millionen von Jugendlichen. Auch wenn Erwachsene den grössten Anteil ausmachen, ist das relative Risiko für Jugendliche in den meisten Ländern deutlich höher. Dies zeigt, dass Vaping ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem darstellt.
E-Zigaretten gelten oft als vermeintlich harmlose Alternative zum Rauchen. Tatsächlich setzen sie jedoch Feinstaubpartikel, gesundheitsschädliche flüchtige organische Verbindungen (VOCs) wie Formaldehyd und Benzol sowie Nikotin und Metallpartikel frei, die aus den Heizelementen und Liquids stammen. Diese Stoffe gelangen tief in die Lunge und können Asthma verschlimmern, Entzündungen der Atemwege fördern und die Lungenfunktion beeinträchtigen.
In Büros, öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Gesundheitszentren und Gebäuden im Hospitality-Bereich bleibt Vaping häufig unbemerkt. Das kann die Gesundheit und das Wohlbefinden der Anwesenden beeinträchtigen. Zugleich machen steigende regulatorische Anforderungen eine zuverlässige Vaping-Erkennung notwendig. Kameras oder Mikrofone sind dafür meist keine Option, da sie Datenschutz-, Cybersecurity- und rechtliche Vorgaben verletzen könnten. Hier kommen Umweltsensoren ins Spiel: Sie ermöglichen eine präzise Vaping-Erkennung ohne invasive Überwachung.





