Schlaf ist essenziell für kognitive Leistungsfähigkeit, emotionale Ausgeglichenheit und körperliche Erholung. Tiefschlafphasen unterstützen die Gedächtniskonsolidierung und die physiologische Regeneration. Dennoch nehmen Schlafstörungen und unzureichender Schlaf weltweit zu. Laut der Global Sleep Survey 2025 von ResMed hat ein Drittel der Befragten mindestens drei Nächte pro Woche Schwierigkeiten, ein- oder durchzuschlafen, und nur vier von sieben Nächten werden als wirklich erholsam wahrgenommen.
Trotz des wachsenden Bewusstseins für Schlafgesundheit wird ein entscheidender Faktor häufig übersehen: die Luft, die wir nachts einatmen. Während sich schlechter Schlaf unmittelbar bemerkbar macht, bleiben mangelhafte Belüftung und erhöhte CO₂-Konzentrationen unsichtbar und geruchlos.
Kohlendioxid (CO₂) ist ein natürlich vorkommendes Gas, das vom Menschen ausgeatmet wird, und gilt als zuverlässiger Indikator für die Qualität der Belüftung. In geschlossenen Innenräumen wie Schlafzimmern kann die CO₂-Konzentration über Nacht schnell ansteigen – verursacht durch Atmung und unzureichenden Luftaustausch. Zwar ist CO₂ in typischen Innenraumkonzentrationen nicht toxisch, doch zunehmende wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass schlechte Belüftung die Schlafqualität beeinträchtigen, die Gehirnfunktion verändern und die autonome Regulation stören kann.
Ein kontinuierliches CO₂-Monitoring ist daher entscheidend, um Belüftungsprobleme zu erkennen und gezielte Verbesserungen der Raumluftqualität im Schlafzimmer zu ermöglichen.




