Karriere News

Forschung und Entwicklung

Pascal Keller, Process Engineer

Pascal Keller arbeitet seit als Process Engineer. Im Interview erzählt er, wie sein Arbeitsalltag aussieht und was er bei Sensirion besonders schätzt. Erfahre mehr über den Rekrutierungsprozess und was Pascal Studierenden als Tipp auf den Weg gibt.

Bevor bei Pascal bei Sensirion gestartet ist, hat er an der Fachhochschule OST Erneuerbare Energien und Umwelttechnik im Bachelor und Energy and Environment im Master studiert.

Wie sah der Rekrutierungsprozess aus, als du dich bei Sensirion beworben hast?

Ich bewarb mich bei Sensirion, nachdem ich auf der Karrieremesse der Fachhochschule OST mit jemanden vom HR des Unternehmens geredet hatte. Ich hatte auch vorher nur gute Dinge über das Unternehmen gehört und das hat mich zusätzlich motiviert, mich zu bewerben. Ich wurde nach Stäfa zum Gespräch eingeladen, das mit meiner damaligen Vorgesetzten und einer Person vom HR stattfand. Nach einigen Fragen zu meiner Person folgten diverse technische Fragen. Im Anschluss wurde ich noch auf einem Rundgang durch alle Gebäude geführt, bevor ich alle meine Teamkollegen beim Kaffee kennenlernen konnte. Das gefällt mir bei Sensirion besonders gut – auch im Vergleich zu anderen Unternehmen: Man fühlt sich gleich von Beginn an gut vernetzt und ins Team integriert.

Wie sieht dein Alltag bei Sensirion heute aus?

Der ist sehr abwechslungsreich; je nach Stand der Projekte sieht jeder Tag anders aus. Es gibt normalerweise vier Projektentwicklungsphasen. Zuerst kommt die „R & D“- oder „Bastel“-Phase, in der wir die erste Testanlage selbst entwickeln. In diese Phase bestellt man Teile und führt erste Tests durch, um Erfahrungen für den produktiven Prozess zu sammeln. Als Nächstes folgt die Koordinationsphase, wo man mit den verschiedenen Technologiegruppen innerhalb der Sensirion zusammenarbeitet und die finale Anlage zusammen entwickelt. Anschliessend kommt die Testing-Phase, in der alles zusammenkommt und getestet werden muss: die Anlage, die Software und der zu produzierende Sensor. Im Anschluss folgt meine Lieblingsphase: die Datenanalyse. Dadurch verbessert man Probleme, die im Prozess oder Produkt entdeckt worden sind und stellt sicher, dass alles wie vorgesehen läuft.

Bei Sensirion geben wir immer 200 % Leistung, weil eine Topleistung einer der drei Werte unseres Unternehmens ist. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass ich bereits zu Beginn die gesamte Verantwortung für meine eigene Projekte hatte – das war herausfordernd, hat mir persönlich aber auch viel Spass bereitet. Am Ende des Tages kann man etwas Positives bewirken und Einfluss auf die Produkte der Zukunft nehmen.

Was gefällt dir am meisten bei Sensirion?

Die Zusammenarbeit mit anderen Kolleginnen und Kollegen. Die ist immer sehr inspirierend und herzlich. Die Mitarbeitenden sind offen, kommunikativ und hilfsbereit. Der zweite Unternehmenswert, das „Miteinander“, wird hier wirklich gelebt. Die flache Hierarchie ist auch etwas, was mir sehr gut gefällt. Dadurch habe ich eine kollegiale Beziehung zu meinen Kolleginnen und Kollegen, aber auch zu meinem Vorgesetzten – und das Gefühl, dass ich mit ihm über alles sprechen kann. Ausserdem sind unsere Technologien im Bereich Datenanalyse immer auf dem neuesten Stand – deswegen würde ich Sensirion als eine sehr moderne Firma beschreiben.

Auf welches Projekt bist du besonders stolz?

Ich kann es grob beschreiben. Es gab eine neue Anlage für einen neuen Feinstaubsensor, die entwickelt werden musste, und ich durfte mich an diesem Projekt beteiligen. Es war ein komplett neuer Ansatz. Das machte mir sehr viel Spass, weil die Verantwortung sehr gross war. Zudem war der Ansatz ein Meilenstein, was die Technologie für Feinstaub-Sensorik betraf.

Welchen Rat würdest du der jüngeren Generation geben, die sich jetzt im Studium oder am Ende des Studiums befindet?

Habt keine Angst und traut euch, eigene Sachen umzusetzen und damit etwas zu bewirken. Statt alles abzuwägen, ist es besser, einfach Dinge zu machen, also zu agieren. Bewerbt euch bei Sensirion. Wir haben über 60 offene Stellen, auch bei mir im Team als Process Engineer. Ich würde mich freuen, euch in meinem Team begrüssen zu dürfen.

Würdest du sagen, dass dich dein Studium gut auf die Arbeitswelt vorbereitet hat?

Ja, definitiv. Also in der Praxis wende ich zwar nur 10 % oder 20 % der erlernten Theorie an, aber durch das Studium habe ich das allgemeine Verständnis für Zahlen und das analytische Denken weiterentwickelt. Für mich war zudem meine Lehrausbildung zum Physiklaboranten, die ich vor dem Studium machte, sehr hilfreich. Dadurch kannte ich bereits die praktische Arbeit in einem Produktionsbetrieb. Studierenden ohne praktische Erfahrung würde ich als Einstieg in die Arbeitswelt ein Praktikum empfehlen.

Mitarbeitende erzählen