ControlCenter

Das Hauptziel der Software besteht darin, neue Kunden benutzerfreundlich und per Plug-and-Play bei der Sensorevaluation zu unterstützen.

Erste Schritte mit unserer SEK-SensorBridge

Den Sensor an SensorBridge anschliessen und ControlCenter öffnen.

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Allgemeine Informationen

Bei jedem Start oder zu jedem beliebigen späteren Zeitpunkt oben links auf die Schaltfläche „Aktualisieren“ klicken. ControlCenter scannt alle verfügbaren USB-Anschlüsse für die angeschlossenen SensorBridge-Geräte sowie die Sensoren. Anschliessend wird oben links eine Liste der angeschlossenen Geräte angezeigt.

Wenn Sie mit mehreren SensorBridges mit angeschlossenen Sensoren arbeiten, können Sie nach einem bestimmten Sensor suchen. Klicken Sie dazu in der Sensorliste auf diesen Sensor. Daraufhin beginnen die LED-Leuchten auf dem SensorBridge-Anschluss zu blinken, an dem der Sensor angeschlossen ist.

  • Feuchtigkeit: SHTC1, SHTC3, SHTW2, SHT2x, SHT3x, SHT4x, SHT85
  • Temperatur: STS3x
  • VOC: SGP30, SGPC3, SGP4x, SVM30, SVM40
  • CO2: SCD30, SCD4x, STC3x
  • Formaldehyd: SFA3x
  • Feinstaub: SPS30
  • Durchflusssensoren für Gase: SFM3xxx, SFM4xxx

Zum Starten einer Messung klicken Sie oben links über der Liste der erkannten Geräte und Sensoren auf „Start“.

Damit startet ControlCenter eine regelmässige Messung mit der standardmässigen Abtastrate und den Standardeinstellungen für die Sensoren. Die Daten werden oben rechts auf der Benutzeroberfläche angezeigt und in einer Datei protokolliert. Für jede gestartete Messung wird eine eigene Protokolldatei erstellt. Bei einer Unterbrechung der Messung aus welchem Grund auch immer bleiben die bereits aufgezeichneten Daten auf der Festplatte verfügbar.

Unter „Datei“-> „Einstellungen für Datenprotokollierung“ sind die allgemeinen Einstellungen für ControlCenter zu finden. Hier haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Erkennen, in welchem Verzeichnis die Protokolldateien gespeichert sind, und ein anderes Verzeichnis auswählen.
  • Auswählen, ob die Daten der einzelnen angeschlossenen Sensoren in eigenen Dateien gespeichert werden sollen (Standardeinstellung) oder ob alle Daten der angeschlossenen Sensoren in einer einzigen Datei gespeichert werden sollen.

Die Standarderweiterung der Datei lautet „.edf“, und das Dateiformat ist mit Excel kompatibel. Wenn Sie die Datei mit Excel öffnen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei und wählen Sie „Öffnen mit ...“.

Alle empfangenen Daten werden auf der rechten Seite der Benutzeroberfläche grafisch dargestellt. Sie werden in Sensor-Familien und Signal-Familien erfasst und unterteilt. Daten des gleichen Typs und der gleichen Einheit werden gemeinsam in der gleichen Grafik angezeigt. Zum Umschalten zwischen den Grafiken verwenden Sie das Registermenü oben auf dem Bildschirm. Jedes Grafikfenster kann einzeln abgekoppelt werden. Wenn Sie für Sensoren einen erneuten Scan durchführen (auf die Schaltfläche „Aktualisieren“ klicken), werden alle standardmässigen Grafikfenster neu aufgebaut.

Sie können benutzerdefinierte Grafiken erstellen, die in einem getrennten Register angezeigt werden. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Benutzerdefinierte Grafik hinzufügen“ oben links auf der Benutzeroberfläche. Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren Signale die Sensorsignale aus, die in der Grafik angezeigt werden sollen. Geben Sie der Grafik eine Namen und klicken Sie auf „OK“. Die benutzerdefinierte Grafik wurde erstellt und kann über das Registermenü oberhalb des Grafikfensters angezeigt werden.

Optional können Sie eine benutzerdefinierte Protokolldatei für jede benutzerdefinierte Grafik erstellen. Diese Datei enthält alle Sensorsignale, die Sie für die benutzerdefinierte Grafik ausgewählt haben. Zum Erstellen einer benutzerdefinierten Protokolldatei aktivieren Sie in der Liste der benutzerdefinierten Grafiken in der Spalte „Protokoll“ das Kästen neben dem Grafiknamen.
Sie können benutzerdefinierte Grafiken entfernen, indem Sie in der Liste der benutzerdefinierten Grafiken auf die Schaltfläche „Entfernen“ klicken. Wenn Sie die benutzerdefinierte Grafik entfernen, wird auch die Protokollierung in die benutzerdefinierte Protokolldatei ausgeschaltet. Die aufgezeichneten Protokolldateien werden dadurch jedoch nicht entfernt.

Wenn Sie für Sensoren einen erneuten Scan durchführen (auf die Schaltfläche „Aktualisieren“ klicken), gehen alle benutzerdefinierten Grafiken verloren. Zu einem späteren Zeitpunkt wird eine Funktion zum Erhalt benutzerdefinierter Grafiken hinzugefügt.

In jedem Grafikfenster ist oben rechts ein grünes Getriebesymbol vorhanden, über das Sie die Grafikeinstellungen öffnen. Hier haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Den Bereich der X-Achse (Zeitachse) anpassen
  • Die Aktualisierungsrate für die Grafik anpassen
  • Die automatische Skalierung der Y-Achse ein-/ausschalten und für die Aus-Stellung einen Mindest- und Maximalwert für Y und für die Ein-Stellung einen Mindestwert für Y auswählen.
  • Das Format der Y-Achse zwischen Sekunden [s] und Uhrzeit [H:M:S] auswählen

Wenn Sie für Sensoren einen erneuten Scan durchführen (auf die Schaltfläche „Aktualisieren“ klicken), werden die Standardeinstellungen wiederhergestellt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird eine Funktion zum Speichern von Grafikeinstellungen hinzugefügt werden.

ControlCenter prüft beim Start automatisch, ob Softwareupdates für ControlCenter oder ein Firmwareupdate für ein angeschlossenes SensorBridge-Gerät verfügbar sind, und bietet die Möglichkeit zur Aktualisierung. Software- und Firmwareupdates werden grundsätzlich empfohlen, da wir kontinuierlich an der Verbesserung des Funktionsangebots und der Stabilität der Plattform arbeiten.

Falls Sie in der ControlCenter-Software auf Probleme stossen, können Sie uns eine aufgezeichnete Fehlerprotokolldatei zusenden, die sich in diesem Verzeichnis befindet:

  • C:\Users\<username>\AppData\Local\Sensirion\ControlCenter\Logs\error.log
  • Sie können auch unter „Datei“  -> ‘Open Error Log Folder’ darauf zugreifen.

Wenn Sie weitere Funktionen wünschen oder Schwierigkeiten mit bestimmten Funktionen von ControlCenter haben, teilen Sie uns dies bitte mit.

Sensoreinstellungen

In der Geräteliste steht neben jedem angeschlossenen Sensor in der Spalte „Konfig.“ ein grünes Getriebesymbol. Über dieses Symbol können Sie folgende Funktionen einstellen, sofern diese von den angeschlossenen Sensoren unterstützt werden:

  • Einen benutzerdefinierten Namen für den Sensor auswählen, der auch in der Grafik angezeigt wird
  • Die Abtastrate innerhalb des zulässigen Bereichs auswählen
  • Auswählen, ob im Bereich „jede Probe“ bis „jede 10. Probe“ weniger Datenpunkte protokolliert werden sollen
  • Die Sensorheizung ein-/ausschalten
  • Die Alarmfunktion ein-/ausschalten und die Alarmgrenzen anpassen
  • Die Alarmgrenzen auf die Standardeinstellungen zurücksetzen
  • Den ART-Modus ein-/ausschalten
  • Den Messmodus auf „Normalleistung“/„Geringe Leistung“ festlegen

Wenn Sie für Sensoren einen erneuten Scan durchführen (auf die Schaltfläche „Aktualisieren“ klicken), werden die Standardeinstellungen wiederhergestellt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird eine Funktion zum Speichern von benutzerdefinierten Einstellungen hinzugefügt werden.

In der Geräteliste steht neben jedem angeschlossenen Sensor in der Spalte „Konfig.“ ein grünes Getriebesymbol. Über dieses Symbol können Sie folgende Funktionen einstellen, sofern diese von den angeschlossenen Sensoren unterstützt werden:

  • Einen benutzerdefinierten Namen für den Sensor auswählen, der auch in der Grafik angezeigt wird
  • Auswählen, ob im Bereich „jede Probe“ bis „jede 10. Probe“ weniger Datenpunkte protokolliert werden sollen
  • TVOC/CO2-Äquivalent oder Gassignal (für SGP30) anzeigen und protokollieren
  • TVOC-Signal oder Gassignal (für SGPC3) anzeigen und protokollieren
  • Den Leistungsmodus „Normalleistung“/„Geringe Leistung“ (für SGPC3) auswählen
  • Feuchtigkeitskompensation ein-/ausschalten und einen angeschlossenen SHTxx-Sensor als Quelle für Feuchtigkeitsdaten auswählen
  • Erkennen, ob eine dauerhafte Baseline festgelegt ist
  • Wenn keine dauerhafte Baseline festgelegt ist, eine solche manuell erzwingen
  • Wenn eine dauerhafte Baseline festgelegt ist, diese löschen

Wenn Sie eine Baseline-Datei für einen bestimmten SGP-Sensor auf einen anderen Computer übertragen müssen, finden Sie diese Datei unter: C:\Benutzer\<Benutzername>\Local\Sensirion\ControlCenter mit der Dateierweiterung „.json“.

Wenn Sie für Sensoren einen erneuten Scan durchführen (auf die Schaltfläche „Aktualisieren“ klicken), werden die Standardeinstellungen wiederhergestellt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird eine Funktion zum Speichern von benutzerdefinierten Einstellungen hinzugefügt werden.

In der Geräteliste steht neben jedem angeschlossenen Sensor in der Spalte „Konfig.“ ein grünes Getriebesymbol. Über dieses Symbol können Sie folgende Funktionen einstellen, sofern diese von den angeschlossenen Sensoren unterstützt werden:

  • Einen benutzerdefinierten Namen für den Sensor auswählen, der auch in der Grafik angezeigt wird
  • Auswählen, ob im Bereich „jede Probe“ bis „jede 10. Probe“ weniger Datenpunkte protokolliert werden sollen
  • Automatische Selbstkalibrierung ein-/ausschalten
  • Eine CO₂-Konzentration als Referenz für die erzwungene Neukalibrierung festlegen
  • Einen Temperaturoffset für den Ausgleich von Wärmequellen festlegen

Wenn Sie für Sensoren einen erneuten Scan durchführen (auf die Schaltfläche „Aktualisieren“ klicken), werden der Sensorname und die Protokollierungsoptionen auf die Standardwerte zurückgesetzt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird eine Funktion zum Speichern von benutzerdefinierten Einstellungen hinzugefügt werden.

Neben jedem angeschlossenen Sensor in der Geräteliste befindet sich eine grüne Zahnradschaltfläche in der Spalte "Konfig". Hier können Sie die folgenden Funktionen einstellen, sofern sie von den angeschlossenen Sensoren unterstützt werden:

  • Wählen Sie einen benutzerdefinierten Namen für den Sensor, der auch im Diagramm angezeigt wird
  • Wählen Sie die Abtastrate innerhalb des zulässigen Bereichs
  • Wählen Sie die Aufzeichnung von weniger Datenpunkten im Bereich von 'jede Probe' bis 'jede 10te Probe'.
  • Schalten Sie die automatische Reinigung ein/aus.
  • Wählen Sie das Intervall für die automatische Reinigung, wenn die automatische Reinigung aktiviert ist
  • Manuelles Auslösen der Reinigung

Wenn ein erneuter Scan der Sensoren durchgeführt wird (klicken Sie auf die Schaltfläche "Aktualisieren"), werden die Standardeinstellungen wiederhergestellt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Funktion zum Speichern benutzerdefinierter Einstellungen hinzugefügt.

Häufig gestellte Fragen

EDF ist eine (UTF-8-kodierte) Volltextdatei, die basierend auf dem CSV-Datenaustauschformat modelliert wird. Es handelt sich um ein intern standardisiertes Format für Messdaten bei Sensirion. Sie erkennen es an der Dateiendung: meineDatendatei.edf. Wenn Sie die neueste Version von Sensirion ControlCenter verwenden, werden alle Daten in EDF-Dateien protokolliert.

Wenn die wenigen ersten Zeilen mit Metadaten mit dem Hash-Zeichen (#) als Präfix ignoriert werden, ist das EDF-Format vollständig kompatibel mit CSV-Dateien mit dem Tabulatorzeichen <tab> als Spaltentrenner. Sensirion ControlCenter protokolliert alle Daten in EDF-Dateien.

Da es sich bei EDF-Dateien um Textdateien handelt, können sie mit jedem beliebigen Texteditor geöffnet und angezeigt werden. Wenn Sie die neueste Version von Sensirion ControlCenter auf einem Windows-Computer installiert haben, wird durch Doppelklicken auf EDF-Dateien Microsoft Excel geöffnet, sofern es installiert ist.

Die meisten Analyseprogramme, die CSV-Dateien unterstützten, können EDF-Dateien als CSV-Dateien öffnen oder importieren. In einigen Fälle muss die Dateiendung möglicherweise von .edf in .csv geändert werden und die Kopfzeilen mit dem Hash-Zeichen (#) als Präfix müssen in einem Texteditor entfernt werden. Bevor Sie diese Änderungen vornehmen, sollten Sie allerdings eine Kopie der Originaldatei anfertigen.

Wenn Sie eine EDF-Datei in Microsoft Excel öffnen, sollten die Daten auf sinnvolle Weise ähnlich einer Textdarstellung der Datei angezeigt werden. In einigen Fällen fehlinterpretiert Microsoft Excel die Daten jedoch aufgrund regionaler/lokaler Einstellungen. Wenn Ihre Daten so aussehen, liegt dies sehr wahrscheinlich daran, dass Microsoft Excel den Dezimalseparator fehlinterpretiert. EDF verwendet immer den Punkt (.) als Dezimalseparator. Dieser kann jedoch je nach regionalen Einstellungen eine andere Bedeutung haben. Wenn nach Ihren regionalen Einstellungen der Punkt (.) als Tausendseparator verwendet wird, wird der Textwert „24.3202“ (eine Temperatur von etwa 24 °C) fälschlicherweise als 24_320_200 interpretiert. Dies wird hier veranschaulicht. Für dieses spezielle Problem gibt es unterschiedliche Lösungen:

Lösung 1: Importieren Sie die EDF-Datei mit dem Textimport-Assistenten. Diese Lösung wirkt sich nur auf die Datei aus, die Sie importieren, aber nicht auf andere Dateien.

  • Unter den erweiterten Optionen können Sie „.“ als Dezimalseparator und ein anderes Symbol als Tausendseparator eingeben. Der Tausendseparator spielt keine Rolle, da er in EDF-Datei nicht verwendet wird. Sie müssen daher nur sicherstellen, dass er anders lautet als der Dezimalseparator.
  • Weitere Informationen finden Sie in der vollständigen Beschreibung des Textimport-Assistenten auf der offiziellen Support-Seite von Microsoft Office.

Lösung 2: Ändern Sie die Einstellungen für alle Excel-Dateien.

  • Dies betrifft alle Excel-Dateien, aber nicht die Dateien anderer Office-Produkte.
  • Folgen Sie der schrittweisen Lösung auf der offiziellen Support-Seite von Microsoft Office oder den Office-Tooltips.

Lösung 3: Ändern Sie die Systemeinstellungen.

  • Damit werden die Standardwerte des Systems und damit wiederum alle Anwendungen geändert, die diese Standardwerte nutzen, z. B. Excel, Word und alle anderen Programme, die darauf zugreifen könnten.
  • Folgen Sie der schrittweisen Lösung in den Office-Tooltips.