Karriere News

Karriere News, 10.02.2022

Studium fertig – was nun?

In einem Interview für den ETH-Bewerbungsratgeber spricht eine unserer R&D Ingenieurinnen, Janne Soetbeer, darüber, warum sie sich nach ihrem Doktorat an der ETH für Sensirion entschieden hat und was sie an ihrer täglichen Arbeit schätzt.

Wie hast du deine Stelle gefunden?

Als ETH Spin-off war mir Sensirion bereits ein Begriff. Bei einem Career Event der ETH hörte ich dann erstmals von den interessanten Produkten. Von ehemaligen Kommiliton:innen, die schon einige Jahre bei Sensirion arbeiteten, erhielt ich weitere Informationen aus erster Hand. Auf der Firmenwebsite entdeckte ich zahlreiche Karrieremöglichkeiten und bewarb mich schliesslich für eine Stelle als R&D Engineer.

Warum hast du dich für Sensirion entschieden?

Schon im Doktorat faszinierte mich als Spektroskopikerin, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Das entspricht auch dem Grundprinzip eines Sensors. Bei Sensirion, einem der führenden Hersteller im Bereich der Mikrosensorik, ist man stets Teil der Entwicklung von überaus innovativen Produkten in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen.

Wie sieht dein Arbeitsalltag bei Sensirion aus?

Er dreht sich grösstenteils um das Planen und Durchführen von Experimenten, das Auswerten von experimentellen Daten sowie die gemeinsame Diskussion der Resultate im Team. Dabei bietet mir mein Arbeitsalltag eine abwechslungsreiche Kombination von Arbeiten im Reinraum, im Labor und im Büro.

Was schätzst du besonders an deinerTätigkeit bei Sensirion?

Gerade der wechselseitige Austausch innerhalb meines Teams betrachte ich als sehr bereichernd und lehrreich. Dabei schätze ich die positive Feedbackkultur, den respektvollen Umgang miteinander sowie die flachen Hierarchien. An meiner Arbeit gefällt mir besonders die Herausforderung, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und entsprechende Lösungen zu finden – und dies immer mit dem Ziel, einen funktionierenden Sensor zu entwickeln.

Was empfiehlst du Studierenden für ihren Karriereeinstieg?

Meiner Erfahrung nach hilft hierbei Networking. Nebst Kontakten aus Studium und Doktorat sind Plattformen wie LinkedIn oder das ETH Career Center sehr nützlich. Darüber hinaus empfehle ich, an Informationsevents verschiedener Firmen teilzunehmen, um Kontakte zu knüpfen und einen Einblick in die jeweilige Firmenkultur zu erhalten.

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